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Fünf Klassen Unterschied: Der TV Oppenweiler
ist in der ersten Pokalrunde haushoher Favorit 

03.09.2010     Backnanger Kreiszeitung

Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Überraschung: Die Handballer des TV Oppenweiler sind in der ersten Runde um den württembergischen Pokal haushoher Favorit. Das Diederich-Team gastiert am Sonntag um 17 Uhr (Handballarena Gronau) bei der SG Bottwartal II. Das ist aber nur die offizielle Ansetzung: Tatsächlich geht es gegen die Dritte der Spielgemeinschaft.

In der vergangenen Saison sorgte der TSV Gronau im Bezirkspokal für Furore. Das Team aus der Kreisliga A qualifizierte sich für den HVW-Pokal. Zwischenzeitlich hat sich der Club aus dem Ortsteil von Oberstenfeld mit dem TGV Eintracht Beilstein zur SG Bottwartal zusammen geschlossen. Weil die Erste des neuen Partners in der Württembergliga und die Zweite in der Bezirksliga spielt, wurde Gronau I zur SG III. Irgendwo in der Kommunikation hakte es dann, aus der Dritten wurde beim Verband die Zweite. Weil Papier aber geduldig ist: Den Vergleich mit dem Viertligisten bestreiten natürlich die Gronauer Pokalhelden.

Für Oppenweilers Trainer Manuel Diederich ist klar: »Wir wollen diese Aufgabe zielstrebig lösen und uns schon in einer frühen Phase entscheidend absetzen.« Große Aufschlüsse im Hinblick auf das am Freitag darauf stattfindende Saisonauftaktspiel beim VfL Waiblingen erwartet sich Diederich angesichts des Unterschiedes von fünf Klassen nicht. Überhaupt kommt ihm der Pokalwettbewerb in diesem Jahr nicht ganz so recht. »Weil wir in der Liga mit 17 Mannschaften spielen und deshalb 34 Runden angesetzt sind, finden die Pokalspiele nur noch unter der Woche statt«, rechnet Diederich vor. Er vermutet: »Nicht nur uns wird es daher schwer fallen, diesem Wettbewerb den allerhöchsten Stellenwert zuzuweisen.«

Vor seinem ersten Auftritt im Dress des TV Oppenweiler steht David Kalter. Die Spielberechtigung für den Zugang von Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen ist zwischenzeitlich eingetroffen. Zwei weitere Spieler, die wie Kalter am vergangenen Sonntag beim Test gegen den TSB Horkheim (26:32) auf den Zuschauerrängen Platz genommen hatten, könnten ebenfalls wieder zum Ball greifen. Aufbauspieler Jakob Jungwirth und Flügelspieler Kai Sonnenburg haben das Training wieder aufgenommen. Ob es zu einem Einsatz reicht, entscheidet sich kurzfristig. Definitiv noch pausieren wird Sebastian Forch.



Trainiert wieder: Linkshänder Kai Sonnenburg.

Foto: B. Strohmaier
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