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Wichtiger
Heimsieg trotz eines nervösen Auftritts:
Der TVO spielt seine konditionellen Vorteile aus
20.01.2012 Backnanger
Kreiszeitung
Pflicht erfüllt.
Oppenweilers Handballer fertigten Schlusslicht SG
Bottwartal gestern Abend mit 38:28 ab. Allerdings war
den Gastgebern die Nervosität nach der Schlappe von
Leonberg anzumerken. Deutlich wurde es erst, als den
Gästen die Puste ausging. Stark beim TVO: Der 14-fache
Torschütze Simon Binder.
Chaos auf den Straßen, die Handballfans blieben daheim.
Folge: Nur 250 Zuschauer trotz Derbycharakters. Einer
sah nicht mal zu: Bottwartals Florian Koch, früher beim
TVO, urlaubte. Ein anderer Ex-Oppenweilerer war indes
Bester der Gäste, Thomas Müller machte viel Betrieb.
Allerdings nahmen sich seine Kollegen zunächst kein
Beispiel. Die Gastgeber gaben den Ton an, setzten sich
in der ersten Viertelstunde auf 10:5 ab. Vor allem die
Außen Florian Frank und Simon Binder trafen, oft nach
Kontern. Das Rückzugsverhalten der Gäste war mangelhaft.
Der TVO ließ dann aber nach. Im Positionsspiel taten
sich die Akteure der beiden Trainer Bernhard Scheib und
Dirk Hail schwer. Die SG kam so nach einer Auszeit
wieder ins Spiel, war beim 12:14 dran. Oppenweiler legte
noch einmal zwei Tore nach, mit der Sirene aber nutzte
Krunoslav Jelinic einen Strafwurf zum 15:17 aus Sicht
der Gäste. Trainer Silvio Korn machte den Seinen in der
Ansprache Mut: »Ihr habt hier nichts zu verlieren.«
Oppenweilers Handballer hingegen schon, und das merkte
man.
Denn zu Beginn des zweiten Abschnittes wurde es sogar
richt eng. Müller hatte den Ausgleich auf der Hand, doch
Marcel Wolf im TVO-Tor hielt super. Ganz wichtig, zumal
es kurz darauf bereits 22:17 stand. Der Kampfgeist der
Gäste war erschöpft. Oppenweiler hatte nun leichtes
Spiel. Die Grün-Weißen kamen oft über Kreisläufer Stefan
Hebel zum Erfolg. Jakob Jungwirth nutzte seine Chancen
und Simon Binder traf auch aus dem Rückraum. Das
Hail-Scheib-Team baute seinen Vorsprung bis zum Abpfiff
auf 38:28 aus. Pflicht erfüllt, auch wenn es zeitweise
noch arg holperte im TVO-Spiel.
So sah es auch Coach Scheib: »Wir haben uns lange schwer
getan, doch konditionell waren wir besser. Außerdem
haben wir uns in der Abwehr gesteigert, sind so zu
vielen Konterchancen gekommen.« Gastecoach Silvio Korn
nahm die neuerliche Schlappe indes recht gelassen:
»Realistisch betrachte sind unsere Chancen auf den
Klassenverbleib ohnehin bei Null. Wir waren auf den
meisten Positionen unterlegen. Wir bauen jetzt eine neue
Mannschaft für die Landesliga auf.«

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Stark im Gegenstoß und von Außen: Florian Frank. |
Foto: F. Riegraf |
TV Oppenweiler
- SG Bottwartal
Freitag,
20. Januar (20 Uhr),
Gemeindehalle Oppenweiler |
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38:28 |
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TV
Oppenweiler: |
Marcel
Wolf, Stefan Merzbacher(n.e.); Lukas
Binder, Simon Binder (14/3), Robin
Czapek (n.e.), Julian Diederich (n.e.),
Sebastian Forch (2), Florian Frank (7),
Stefan Hebel (5), Jakob Jungwirth (6/1),
Per Laukemann, Kai Sonnenburg (2),
Hannes Stahl (2), Tim Jupe (n.e.), Ralf
Hübl (n.e.), Uli Gruber (n.e.). - Trainer: Dirk Hail und Bernhard Scheib.
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SG
Bottwartal: |
Ivan Tolic,
Marc Hoffmann, Daniel Neumann; Thomas
Müller (6), Stefan Kandziora (1), Vanja
Babler (3), Michael Stettner, Krunoslav
Jelinic (7/2), Hannes Kurz (4), Markus
Käfer (2), Michael Frank (2), Zeljko
Slavujica (1), Thorsten Brock (2). - Trainer:
Silvio Korn.
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| Schiedsrichter: |
Philipp
Jung (Filderstadt) und Mickel Washington
(Ostfildern).
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| Siebenmeter: |
4/5 : 2/3 (S. Binder wirft an die Latte
- Müller wirft am Tor vorbei).
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| Zeitstrafen: |
0:4 Minuten (Babler, Slavujica).
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| Spielfilm: |
8:3, 10:5,
14:12, 16:12, 17:15 - 18:17, 22:17,
33:26, 38:28.
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Stimmen
zum Spiel
TVO-Trainer Bernhard Scheib: »Wir
haben uns lange schwer getan, doch
konditionell waren wir besser. Außerdem
haben wir uns in der Abwehr gesteigert, sind
so zu vielen Konterchancen gekommen. Und wir
haben das Tempo hochgehalten. Leider tun wir uns
im Angriff oft noch schwer und verfallen in
alte Schemas, die wir eigentlich ablegen
wollen.«
SG-Trainer Silvio Korn: »Realistisch
betrachte sind unsere Chancen auf den
Klassenverbleib ohnehin bei Null. Wir waren
heute auf den meisten Positionen unterlegen
und konnten konditionell nicht mithalten.
Wir bauen jetzt eine neue Mannschaft für die
Landesliga auf.«
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