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Schwierige Aufgabe beim TV Altenstadt,
doch der TVO will seine Bilanz ausgleichen

27.01.2012     Backnanger Kreiszeitung

Zweimal hat der TVO im Januar vergeblich versucht, durch einen Sieg sein Punktekonto auszugleichen. Am Sonntag (17 Uhr) bietet sich dem Württembergligisten die dritte Gelegenheit, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu muss ein Sieg beim TV Altenstadt her. Doch die Aufgabe in der Geislinger Michelberghalle verspricht schwer zu werden. Die Gastgeber hängen hinten drin und haben überhaupt nichts zu verschenken.

Durch den Heimsieg gegen die SG Bottwartal hat sich der TVO auf Rang neun verbessert. Das war aber nur ein Pflichtsieg und nach wie vor gilt: Viel Luft nach hinten ist nicht. Die SF Schwaikheim auf Platz zwölf – das ist der Relegationsrang – liegen nur vier Zähler zurück. Oppenweiler muss also fleißig nachlegen, um das Polster auf die gefährdete Zone auszubauen. Eine Wiederholung des Erfolges im Hinspiel gegen den TV Altenstadt käme da gerade recht. Die Gäste aus dem Teilort von Geislingen an der Steige hatten sich im Herbst zwar als hartnäckiger Rivale erwiesen, im Schlussspurt aber hatte der TVO die größeren Reserven und deshalb beide Punkte in der Gemeindehalle behalten.

Damit das auch im zweiten Anlauf gelingt, müssen die Grün-Weißen konstanter auftreten als gegen das vergleichsweise harmlose Schlusslicht aus dem Bottwartal. In diesem Match hatten Oppenweilers Handballer einen guten Start aufs Parkett gelegt, den Rivalen durch eine nachlässige Viertelstunde aber wieder aufgebaut. Das ging deshalb nicht schief, weil die Bottwartäler dann konditionell am Ende waren. In Altenstadt sollten sich solche Aussetzer aber nicht wiederholen, dort könnten sie nach hinten losgehen. Denn Oppenweilers Handballer müssen sich in der Fünftälerstadt auf einen kämpferisch eingestellten Gastgeber einstellen. Allein mit Einsatz und Wille sollten sich die Sturmfederhandballer diesem aber nicht entgegenstemmen. Zugleich gilt es, die spielerische Linie, die in den vergangenen Begegnungen ein wenig abhanden gekommen ist, wieder aufzunehmen. Auf die richtige Mischung aus Kampfgeist und Spielwitz kommt es an.

Während der TVO in den ersten drei Begegnungen des neuen Jahres drei Zähler holte, wartet der TVA noch auf das erste Erfolgserlebnis. Die Begegnungen in Bietigheim und in Göppingen gingen ebenso verloren wie das Heimspiel gegen Spitzenreiter Waiblingen. Trainer Ingo Tippl, zur kurzen Weihnachtspause angesichts einiger Verletzungen mit 11:19 Punkten durchaus zufrieden, rutschte mit seinem Team auf einen Abstiegsplatz zurück. Der bekannteste Akteur des Clubs ist Christian Dittmann, der einige Jahre für die HSG Langenau/Elchingen gespielt hat. Bei seinem Stammverein nimmt er eine tragende Rolle ein. Doch auch einige jüngere Spieler aus dem eigenen Nachwuchs haben sich im Verlauf dieser Runde immer öfter in den Fokus gespielt.

Die TVO-Trainer Dirk Hail und Bernhard Scheib wollen mit ihren Akteuren die Hürde Altenstadt aber trotzdem überspringen. Ob sie dabei auf den ganzen Kader zurückgreifen können, ist aber noch ungewiss. Rückraumspieler Robin Czapek, der am vergangenen Wochenende ausgesetzt hatte, ist auf dem Weg der Genesung. Ob er mitspielen kann, entscheidet sich aber kurzfristig. Ähnlich sieht es bei Julian Diederich aus.

Der TVO setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 13.45 Uhr an der Gemeindehalle.



Sein Mitwirken entscheidet sich kurzfristig: Robin Czapek.

Foto: F. Riegraf
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